Archiv für September, 2019

DIESE VORTEILE HAT ÖKOLOGISCHES BAUEN

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit werden zu immer relevanteren Themen innerhalb der Gesellschaft. Besonders beim Bau des eigenen Hauses kann durch ökologische Qualität ein wesentlicher Teil zum gesunden und nachhaltigen Wohnen beigetragen werden. Warum sich die Investition in Ökohäuser nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die eigene Gesundheit auszahlt. 

Mit nachwachsenden Rohstoffen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten 

Angesichts der fortschreitenden Klimaveränderung und drohenden Rohstoffknappheit bietet der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien enorme Vorteile. Sie stoßen weniger Treibhausgase aus und leisten so einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Bei ökologischem Bauen steht der konsequente Einsatz von Holz im Fokus: Der nachwachsende Rohstoff spart klimaschädliches CO2 ein und sorgt für eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Aufgrund ihrer Isoliereigenschaften benötigen Holzhäuser zudem weniger Heizenergie und sparen damit Kosten ein. Ökologisch gebaute Häuser decken ihren Energiebedarf zum Großteil aus regenerativen Energien wie Sonnenenergie und Erdwärme. Durch die Verwendung baubiologisch einwandfreier und allergikergerechten Naturbaustoffe wird nicht nur zur langfristigen Bewahrung natürlicher Ressourcen beigetragen, sondern auch die eigene Gesundheit positiv beeinflusst. 

Die eigene Gesundheit auf natürlichem Weg nachhaltig fördern 

Neben gesellschaftlich relevanten Themen wie Umwelt- und Klimaschutz bringt ökologisches Bauen auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden jedes Einzelnen besondere Vorteile. Natürliche und gesunde Baustoffe sorgen für ein optimales Wohnumfeld, während natürliche Licht- und Beleuchtungsverhältnisse eine harmonische Atmosphäre kreieren, die sich positiv auf das Gemüt auswirkt. Ökologische Häuser sorgen durch eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung zudem für einen optimalen Luftwechsel – die Verbreitung gesundheitsgefährdender Erreger und Pollen wird so minimiert. Durch schadstoffabsorbierende Innenwände wird außerdem sichergestellt, dass gesundheitsschädliche Stoffe, die durch Möbelstücke oder elektronische Geräte abgegeben werden, sich nicht in der Raumluft verbreiten. Da Wohnklima und Wohlbefinden maßgeblich durch die Luftqualität beeinflusst werden, sollten die abgegeben Schadstoffe auf ein Minimum begrenzt werden. So kann die eigene Gesundheit nachhaltig gefördert werden. 

Quelle: Skan-Hus Projekt GmbH (sw)

   

Quelle: „Diese Vorteile hat ökologisches Bauen“, Owners Club, 20.09.2019

HEIZUNGEN: MEHRHEIT FÜR TECHNOLOGIEOFFENE FÖRDERUNG – Aktuelle Umfrage zur Abwrackprämie

Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland spricht sich dafür aus, den Einbau neuer effizienter Gas- oder Ölheizungen weiterhin staatlich zu fördern, wenn diese veraltete Heizkessel ersetzen. Das zeigt eine aktuelle Civey-Umfrage. Demnach votieren rund 70 Prozent für eine solche Unterstützung. Dagegen sind knapp 20 Prozent.

 

Quellenangabe: “obs/IWO Institut für Wärme und Oeltechnik”

 

Um die Klimaziele im Gebäudebereich zu erreichen, sind jetzt schnelle und nachhaltige Effizienzsteigerungen sowie eine verstärkte Einkopplung erneuerbarer Energien in Heizsysteme notwendig.

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zeigen, dass technologieoffene Anreize den Bedingungen im Gebäudebestand am ehesten entsprechen. “Die sofortige Einrichtung einer 100-prozentig erneuerbaren Wärmeversorgung ist vor allem in sehr vielen älteren Häusern technisch gar nicht machbar.

Studien zeigen zudem, dass wir die Klimaziele mit einem breitgefächerten Technologiemix sicherer und günstiger erreichen können”, so ein Experte des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Wichtig seien dabei schnelle und nachhaltige Effizienzsteigerungen. “Neben moderner Öl- und Gas-Brennwerttechnik leistet hier auch die Gebäudedämmung einen großen Beitrag. Erneuerbare Energien sollten bei der Modernisierung so gut wie möglich mit eingebunden werden. Neben „Klassikern“ wie Solarthermie und Holz, bieten insbesondere Photovoltaik-Anlagen hier noch ein großes Potenzial”, so der Experte weiter. Der Bedarf an Heizöl oder Erdgas lasse sich so insgesamt um 80 Prozent und mehr senken. Der noch verbleibende restliche Brennstoffbedarf könnte dann langfristig durch neue, weitgehend CO2-neutrale Energieträger ersetzt werden.

Im Hinblick auf den politischen Handlungsbedarf zeigen die Ergebnisse der Civey-Umfrage, dass technologieoffene Anreize den Bedingungen im Gebäudebestand am ehesten entsprechen. Aufgrund des sehr individuellen Gebäudebestands und der unterschiedlichen Eigentümerperspektiven sollte der Einbau einer effizienten Brennwertheizung weiter gefördert werden. Die Kombination mit erneuerbaren Energien in Hybridsystemen sollte zukünftig allerdings stärker gefördert werden, zum Beispiel in Form einer “Umweltprämie”.

Quelle: Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

Quelle: „HEIZUNGEN: MEHRHEIT FÜR TECHNOLOGIEOFFENE FÖRDERUNG – Aktuelle Umfrage zur Abwrackprämie“, Owners Club, 10.09.2019