Alle Jahre wieder – Welcher Deko-Typ sind Sie?

Die Adventszeit steht vor der Tür und spätestens Ende des Monats suchen wir die Kartons im Keller oder auf dem Dachboden. Inhalt: Lichterketten, Deko und Co. 

Wir möchten Ihnen heute ein paar wunderschöne Deko-Stile und Beispiele vorstellen und so die Phantasie anregen und die Vorfreude auf Weihnachten steigern:

Klar ist nämlich schon jetzt, einige Lichterketten haben die lange Lagerzeit nicht überstanden und müssen ersetzt werden. Gerade die besondere Lieblings-Weihnachtskugel eingedrückt und nicht mehr zu gebrauchen. Weihnachtssterne aus Papier halten leider auch nur bedingt lange. Auch der Dekorations-Geschmack, die Farbe der Saison, kann sehr von dem abweichen, was im Karton zu finden ist. Da hilft nur eins: neue Teile shoppen und entweder das vorhandene ergänzen oder einen ganz neuen Weg einschlagen.

 

1. Bunt und Vollgestellt

Wie wäre es, mal wieder im Überfluss zu schwelgen?

Gerade quietschbunte Weihnachtsdekoration erfreut sich seit ein paar Jahren steigender Beliebtheit. Der Adventskranz besteht dabei nicht aus Tannenzweigen sondern komplett aus bunten Kugeln.

Egal wo man in der Wohnung hinschaut, Weihnachten ist allgegenwärtig. Ob bunte Kissen mit weihnachtlichen Motiven, kuschelige Decken oder Kunstfelle, das Sofa quillt über davon. Im Fenster, auf den Möbeln überall spiegelt sich die Vorweihnachtszeit in Form von Figuren, Kerzen und vielerlei Nippes.

Schön wird diese bunte Variante, wenn sie den Raum mit Gemütlichkeit füllt. Fensterbilder und gefärbter Kunstschnee passen zu dieser Variante genauso wie blinkende und bunte Lichterketten.

 

2.Weniger ist Mehr

Wie wäre es mit der dezenten Alternative?

Einzelne weihnachtliche Stücke, Hand-Design, wertvoll und stilecht. Diese Schmuck-Variante passt sehr gut zu modern und minimalistisch eingerichteten Häusern und Wohnbereichen. Die Dekoration sollte farblich an die Einrichtung angepasst und trotzdem ein „Hingucker“ sein. Lichterketten dürfen in keinem Fall blinken und „weiße“ Birnchen sind Pflicht.

Die Kunst dieser Dekoration ist es, nicht kühl und langweilig, sondern edel und entspannt zu wirken. Diese Ruhe in der Gestaltung sollte den Wohlfühlfaktor steigern, und den Geist zur Ruhe kommen lassen.

Quelle: „Alle Jahre wieder – Welcher Deko-Typ sind Sie?“, Owners Club, 18.11.2019

SOZIALER WOHNUNGSBAU

Wohnblock

Der Privatisierungsrausch der 1990er Jahre in Städten und Kommunen rächt sich heute.

Deutschland fehlt es an Wohnraum im Allgemeinen und an bezahlbarem Wohnraum im Besonderen.

Das gilt in besonderem Maße für die großen Ballungszentren wie Frankfurt, München oder Hamburg. Der Bundesverband für Immobilienwirtschaft (BVFI) bemängelt seit langem die verfehlte Wohnungsbaupolitik der aktuellen wie der Vorgänger-Regierungen. Wie der BVFI mitteilte, ist die Wohnungsnot in Deutschland ein sozialpolitisches Pulverfass auf dem Städte und Kommunen sitzen; 620.000 Menschen lebten aktuell bundesweit ohne Wohnung.

„Wir verlieren jährlich rund 400.000 Wohnungen alleine durch Umwidmung oder Abriss. Während die Politik 150 bis 180.000 neuerstellte Wohneinheiten pro Jahr als unglaublichen Erfolg feiert, schrumpft unser Wohnungsbestand jährlich rapide“, rügt Jürgen Engelberth, Vorstandsvorsitzender des BVFI.

Daten, der Hans-Böckler-Stiftung zufolge fehlen in 77 Großstädten insgesamt etwa 1,9 Millionen Wohneinheiten.

Das knappe Angebot sorgt für seit Jahren steigende Mieten; in Berlin alleine im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent. „Es sind immense Anstrengungen nötig, um diesen Trend nicht nur zu stoppen, sondern umzukehren. Hier rächt sich der Privatisierungsirrsinn im sozialen Wohnungsbau von Städten und Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten und die Mietpreisbremse ist dabei ein zahnloser Tiger“, so Engelberth weiter.

Der BVFI setzt sich dafür ein, dass Maßnahmen, wie die Senkung der Grunderwerbsteuer, Eigenkapitalersatzdarlehen für einkommensschwache Familien oder eine Deregulierung von Bauvorschriften und Bürokratie sowie eine steigende Ausweisung von Bauland, endlich angefasst werden.

   

Über den BVFI:

Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. (BVFI) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt und wurde 2009 in Frankfurt am Main gegründet. Er vertritt die Interessen von Immobilien-Unternehmern, -Investoren, -maklern sowie Immobilienbesitzern. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI eine Vielzahl von Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events, Weiterbildung und Vertriebsunterstützung.

 

Quelle: „Sozialer Wohnungsbau: Der Privatisierungsrausch der 1990er Jahre in Städten und Kommunen rächt sich heute.“, Owners Club, 28.10.2019

WORIN SOLL ICH BLOSS INVESTIEREN?

Nicht immer geht es nur um Lage, Lage, Lage.

Vielmehr muss hinter einem Immobilienkauf auch ein überzeugendes Gesamtkonzept stehen. Das gilt besonders dann, wenn Sie mit Ihrer Immobilie Vermögen nachhaltig aufbauen oder effektiv sichern möchten.

Die Vorteile der Sachwertanlage ‚Immobilie‘ für den eigenen Vermögensaufbau, oder die eigene Altersvorsorge sind herausragend.

Allen voran, ist und bleibt die Immobilie ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Baustein für die eigene Vermögensplanung.

Erwiesen sich Immobilien schon im letzten Jahrhundert als äußerst wertestabil, unterstreichen auch die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten diesen Trend einmal mehr. Die niedrigen Zinsen und Steuervorteile, verbunden mit einem wieder aufstrebenden Markt, prognostizieren in Zukunft überdurchschnittliche Renditen.

Bei einer Vermietung nutzen sie die bestehende Inflation sogar zu Ihrem Vorteil, da sie Mieteinnahmen steigern können und sich dies gleichzeitig wertsteigernd auswirkt.

Dank smartem Konzept alles im Griff

Für Immobilienbesitzer gibt es aber auch etliche, noch zu lösende Herausforderungen. Wer schützt vor Mietnomaden? Wer übernimmt die Verwaltung, rechnet Heizkosten ab und überwacht die Sanierung, falls ein neuer Mieter einzieht? Und – vielleicht am wichtigsten – wer garantiert überhaupt, dass die Mieteinnahmen regelmäßig fließen und die Wohnung nicht leer steht? Aus der Summe dieser und vieler weiterer Fragen hat die Carestone Group ihr smartes Konzept entwickelt. Ziel war es, ein Produkt zu schaffen, das die Vorzüge eines Immobilien-Investments nutzt, dabei Sicherheiten maximiert und Aufwände maßgeblich reduziert. Der Schlüssel dafür liegt in der Investition in eine Pflegeimmobilie.

Werden Sie Besitzer einer Pflegeimmobilie

Der Kauf einer Pflegeimmobilie kombiniert gleich zwei äußerst attraktive Märkte:

Das starke und wertstabile Sachwertinvestment „Immobilie“ trifft auf einen absoluten Wachstumsmarkt – den viel zitierten demografischen Wandel. Eine beständig alternde deutsche Gesellschaft wird zukünftig dringend auf zusätzlich entstehende Pflegeplätze angewiesen sein. Mit dem Erwerb einer Pflegeimmobilie, investiert ihr Käufer also direkt in ein Objekt, auf einem zukunftssicheren, kontinuierlich wachsenden Markt.

Und weil dieses Investitionsmodell bei Carestone zusätzlich in ein ganzheitliches Konzept eingebettet ist, in dem sämtliche Verwaltungsaufgaben automatisch für Sie erledigt werden, tendiert Ihr persönlicher Aufwand gegen Null. Die Pflegeimmobilie kann ihre ganze Stärke ausspielen.

Carestone-Immobilien:

  • Ideales Investment für Vermögensaufbau und -schutz
  • Monatliche Mieteinnahmen
  • Langfristige Mietverträge über 20 Jahre und mehr
  • Sicherheit durch starke Betreiber
  • Bevorzugtes Belegungsrecht

Der Pflegemarkt – mit allerbesten Wachstumsaussichten

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Dies liegt nicht nur daran, dass die Deutschen heutzutage wesentlich weniger Kinder bekommen. Auch der medizinische Fortschritt sorgt dafür, dass Menschen immer häufiger ein hohes Alter erreichen. So positiv diese Entwicklung auch ist, mit ihr geht ein Anstieg der pflegebedürftigen Menschen einher. Und so wird der Bedarf an neuen und modernen stationären Pflegeeinrichtungen stetig wachsen. In Erhebungen geht man von einer Erweiterung der Kapazität an Pflegeplätzen um ca. 595.000 bis 2030 aus. Damit bietet der Pflegemarkt, gerade auf längere Sicht, ein signifikantes Wachstumspotenzial, welches ein Investment in diesem Segment überaus vielversprechend macht.

Die Pflegeimmobilie – Eigentum mit vielen Vorteilen

Konkret handelt es sich bei der Pflegeimmobilie um ein Pflegeapartment/Bewohnerzimmer innerhalb einer stationären Pflegeeinrichtung in Größen zwischen 44 bis 78 Quadratmetern.

Die mit dem Kauf einhergehenden Rechte sind derweil absolut vergleichbar mit jenen einer fremdvermieteten Eigentumswohnung. Der neue Eigentümer wird im Grundbuch eingetragen und kann sein Pflegeapartment damit zu jedem Zeitpunkt verkaufen, vererben, verschenken oder beleihen. Darüber hinaus geht er aber auch eine starke Partnerschaft mit erstklassigen Betreibergesellschaften der Pflegeimmobilien ein. Der mit den Betreibern bereits abgeschlossene Mietvertrag über mindestens 20 Jahre sichert dabei langfristig monatliche Mieteinnahmen.

All das aber mit automatischen Mietanpassungen und nahezu ohne die ansonsten typischen Aufwände aus Verwaltung und Instandhaltung der Objekte. Ein Mieterkontakt entfällt sogar komplett.

Zusätzliche Vorteile in der Übersicht:

  • Automatische Mietanpassungen
  • Nahezu kein Verwaltungsaufwand
  • Instandhaltung nur für Dach&Fach
  • Kein Mieterkontakt

Quelle: carestone Group GmbH (sw)

                 

Quelle: „Worin soll ich bloß investieren“, Owners Club, 25.10.2019

Begründungsmittel für ein Mieterhöhungsverlangen

LG München I: Mietpreise aus Internetportalen sind kein taugliches Begründungsmittel für ein Mieterhöhungsverlangen
BGB § 558a II Die von „Mietpreis Check24″ bei Immobilienscout24.de, ermittelte Miete, legt bei der Ermittlung der Vergleichsmiete nur Neuvertragsmieten zugrunde. Sie ist daher kein taugliches Begründungsmittel für ein Mieterhöhungsverlangen, da sie mit dem Begriff der ortsüblichen Vergleichsmiete in § 558 Abs. 2 BGB nicht vergleichbar ist. LG München I, Beschluss vom 03.09.2018 – 14 S 5672/18, BeckRS 2018, 41579

Anmerkung von Rechtsanwalt Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Bub, Rechtsanwalt Nikolay Pramataroff, Rechtsanwälte Bub, Gauweiler & Partner, München

Diese Urteilsbesprechung ist Teil des zweiwöchentlich erscheinenden Fachdienstes Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Neben weiteren ausführlichen Besprechungen der entscheidenden aktuellen Urteile im Miet- und Wohnungseigentumsrecht beinhaltet er ergänzende Leitsatzübersichten und einen Überblick über die relevanten neu erschienenen Aufsätze. Zudem informiert er Sie in einem Nachrichtenblock über die wichtigen Entwicklungen in Gesetzgebung und Praxis des Miet- und Wohnungseigentumsrechts. Weitere Informationen und eine Schnellbestellmöglichkeit finden Sie unter www.beck-online.de

Sachverhalt

Die Parteien streiten über die Zustimmung zur Mieterhöhung im Hinblick auf die ortsübliche Vergleichsmiete. Der Beklagte ist seit 01.12.2012 Mieter einer möblierten knapp 100 m² großen Wohnung, für die er seit Vertragsbeginn 1.189,20 Euro netto kalt bzw. 1.824,20 Euro brutto warm zahlt, wobei ein Betrag in Höhe von 635,00 Euro pro Monat als Vorauszahlung für Betriebskosten vereinbart wurde. Die Klägerin verlangte schriftlich vom Beklagten die Zustimmung zu einer Mieterhöhung der Kaltmiete um 178,38 € monatlich und bezog sich dabei auf Vergleichsmieten aus dem Internetprotal „Mietpreis Check24″ von Immobilienscout24.de. Der Beklagte wies die Mieterhöhung mit der Begründung zurück, dass diese formell und materiell unwirksam sei. Die Klägerin ist der Ansicht, das Mieterhöhungsverlangen sei sowohl formell als auch materiell wirksam. Der Mietspiegel für die Landeshauptstadt München sei aufgrund der nicht möglichen Nachvollziehbarkeit seiner Ermittlung nicht heranzuziehen und entfalte keine Wirkung; die Klägerin habe sich daher bei ihrer Mieterhöhung nicht auf den Mietspiegel beziehen können. Da für München auch keine Mietdatenbank existiere und aufgrund der städtebaulichen Verfehlungen der Landeshauptstadt München auch keine Vergleichswohnungen gefunden werden konnten, war die Klägerin gezwungen, auf private Datenbanken zurückzugreifen. Die mit der Mieterhöhung verlangte Kaltmiete sei ortsüblich und angemessen. Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Hiergegen wendet sich die Klägerin mit ihrer Berufung.

Entscheidung

Das Landgericht hat die Berufung durch Beschluss gemäß § 522 ZPO zurückgewiesen. Das Endurteil des Amtsgerichts München vom 22.03.2018 begegne keinen rechtlichen Bedenken. Die Klägerin habe sich bei Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete an die gesetzlichen Vorschriften der §§ 558 ff. zu halten. Der „Mietpreis Check24″ bei Immobilienscout24.de gehe bei Ermittlung der Vergleichsmiete lediglich von Neuvertragsmieten aus und sei daher mit dem Begriff der ortsüblichen Vergleichsmiete in § 558 Abs. 2 BGB schon auf den ersten Blick nicht vergleichbar. Zudem könne die Klägerin ihr Mieterhöhungsverlangen auf ein zulässiges Begründungsmittel des § 558a BGB zu stützen. Insoweit unterliege sie keinen Einschränkungen, die nicht auch andere Vermieter in Gemeinden ohne Mietspiegel treffen würden. Darüber hinaus bliebe es der Klägerin unbenommen, Schwierigkeiten bei der Erhöhung der Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete bereits im Rahmen der Vertragsgestaltung zu begegnen, indem sie etwa Staffel- oder Indexmietvereinbarungen nach §§ 557a557b BGB mit ihren Mietern träfe.

Praxishinweis

Der Entscheidung ist uneingeschränkt zuzustimmen. Da ein formell ordnungsgemäßes Mieterhöhungsverlangen mittelbare Sachentscheidungsvoraussetzung des Zustimmungsverfahrens ist, ist die Klage bereits unzulässig, wenn das Mieterhöhungsverlangen schon formell unwirksam ist (BGH, Urteil vom 11.07.2018 – VIII ZR 190/17, BeckRS 2018, 16126). Das Mieterhöhungsverlangen ist gemäß § 558a Abs. 1 BGB zu begründen, wozu insbesondere auf die Begründungsmöglichkeiten des § 558a Abs. 2 BGB Bezug genommen werden kann, so z.B. auf eine Mietdatenbank, die in § 558e BGB legaldefiniert ist. Schon nach dem Wortlaut dieser Norm ist das von der Klägerin zur Begründung verwendete Internetportal keine Datenbank in diesem Sinne. Auch stellt es kein sonstiges zulässiges Begründungsmittel dar. Sinn und Zweck der Begründung ist nämlich, dass dem Mieter konkrete Hinweise auf die sachliche Berechtigung des Erhöhungsverlangens gegeben werden, damit dieser während der Überlegungsfrist die Berechtigung der Mieterhöhung überprüfen und sich darüber schlüssig werden kann, ob er dem Erhöhungsverlangen zustimmt oder nicht (BGH, Urteil vom 13.11.2013 – VIII ZR 413/12, NJW 2014, 1173). So reichen z.B. Hinweise auf entsprechende Anzeigen in der örtlichen Tagespresse hierzu nicht aus (LG Köln, Urteil vom 08.11.1973 – 1 S 120/73, WuM 1974, 10), da sich für den Mieter daraus nicht ergibt, ob die verlangten Mieten später auch tatsächlich realisiert werden. Nichts Anderes gilt entsprechend für Internetportale, da diese ebenfalls nur die von den Vermietern gewünschte Mieten aufweisen.        

Quelle: Jürgen Engelberth: „Begründungsmittel für ein Mieterhöhungsverlangen“, https://www.bvfi.de/mietpreise-aus-internetportalen-sind-kein-taugliches-begruendungsmittel-fuer-ein-mieterhoehungsverlangen“, 25.09.2019

DIESE VORTEILE HAT ÖKOLOGISCHES BAUEN

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit werden zu immer relevanteren Themen innerhalb der Gesellschaft. Besonders beim Bau des eigenen Hauses kann durch ökologische Qualität ein wesentlicher Teil zum gesunden und nachhaltigen Wohnen beigetragen werden. Warum sich die Investition in Ökohäuser nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die eigene Gesundheit auszahlt. 

Mit nachwachsenden Rohstoffen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten 

Angesichts der fortschreitenden Klimaveränderung und drohenden Rohstoffknappheit bietet der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien enorme Vorteile. Sie stoßen weniger Treibhausgase aus und leisten so einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Bei ökologischem Bauen steht der konsequente Einsatz von Holz im Fokus: Der nachwachsende Rohstoff spart klimaschädliches CO2 ein und sorgt für eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Aufgrund ihrer Isoliereigenschaften benötigen Holzhäuser zudem weniger Heizenergie und sparen damit Kosten ein. Ökologisch gebaute Häuser decken ihren Energiebedarf zum Großteil aus regenerativen Energien wie Sonnenenergie und Erdwärme. Durch die Verwendung baubiologisch einwandfreier und allergikergerechten Naturbaustoffe wird nicht nur zur langfristigen Bewahrung natürlicher Ressourcen beigetragen, sondern auch die eigene Gesundheit positiv beeinflusst. 

Die eigene Gesundheit auf natürlichem Weg nachhaltig fördern 

Neben gesellschaftlich relevanten Themen wie Umwelt- und Klimaschutz bringt ökologisches Bauen auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden jedes Einzelnen besondere Vorteile. Natürliche und gesunde Baustoffe sorgen für ein optimales Wohnumfeld, während natürliche Licht- und Beleuchtungsverhältnisse eine harmonische Atmosphäre kreieren, die sich positiv auf das Gemüt auswirkt. Ökologische Häuser sorgen durch eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung zudem für einen optimalen Luftwechsel – die Verbreitung gesundheitsgefährdender Erreger und Pollen wird so minimiert. Durch schadstoffabsorbierende Innenwände wird außerdem sichergestellt, dass gesundheitsschädliche Stoffe, die durch Möbelstücke oder elektronische Geräte abgegeben werden, sich nicht in der Raumluft verbreiten. Da Wohnklima und Wohlbefinden maßgeblich durch die Luftqualität beeinflusst werden, sollten die abgegeben Schadstoffe auf ein Minimum begrenzt werden. So kann die eigene Gesundheit nachhaltig gefördert werden. 

Quelle: Skan-Hus Projekt GmbH (sw)

   

Quelle: „Diese Vorteile hat ökologisches Bauen“, Owners Club, 20.09.2019